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Hans Selye (Quelle 1.) sagte einmal über Stress: „Es ist nicht der Stress, der uns tötet, sondern unsere Reaktion darauf.“ Mit anderen Worten: Wie wir auf stressige Situationen reagieren, ist entscheidend. Dennoch haben viele Menschen Schwierigkeiten damit – was verständlich ist, denn Stress ist ein unvermeidlicher Teil unseres Lebens.
In diesem Artikel erfährst du, was Stress verursacht und was du dagegen tun kannst. Die in diesem Artikel genannten Meditationen können nämlich dabei helfen, Stress zu reduzieren!
Jeder erlebter Stress, aber die Ursachen dafür sind sehr unterschiedlich. Manche leiden unter beruflichem Druck, andere machen sich Sorgen um ihre Finanzen, und wieder andere sind durch Gesundheits- oder Beziehungsprobleme belastet. Es gibt also viele Auslöser für Stress.
Aus wissenschaftlicher Sicht wird Stress hauptsächlich durch die Hormone Cortisol und Adrenalin ausgelöst. Laut dieser Studie (Quelle 2.) spielen jedoch auch weitere biologische Mediatoren eine Rolle.
Stress kann sehr belastend sein und sogar Depressionen verursachen. H.M. Van Praag untersuchte dies (Quelle 3.) und fand heraus, dass Störungen im Stresshormonhaushalt eine pathologische Rolle bei Depressionen spielen – sie sind also nicht bloß eine Folge davon. Mit anderen Worten: Stress kann depressive Gefühle verursachen.
Es ist nur logisch, dass du das verhindern willst. Deshalb ist es klug, etwas gegen dein Stressgefühl zu unternehmen. Laut einer Studie von Doug Oman et al. (Quelle 4.) kann Meditation dabei helfen. Sie untersuchten die Wirkung von meditationsbasiertem Stressmanagement bei Studierenden.

Wenn du Stress abbauen möchtest, können dir diese Meditationen helfen:
Beim Körperscan richtest du deine Aufmerksamkeit nacheinander auf verschiedene Körperteile – vom Fuß bis zum Kopf. Das hilft, den Geist von stressigen Gedanken abzulenken.
Bei der Achtsamkeitsmeditation konzentrierst du dich auf deine Atmung und beobachtest dabei deine Gedanken, ohne sie zu bewerten. So kannst du besser mit Stress umgehen.
Wiederhole leise ein beruhigendes Wort oder einen Satz. Diese Technik hilft, störende Gedanken loszulassen und innere Ruhe zu finden – wie ein Schlaflied für deinen Geist.
Konzentriere dich bei der Musikmeditation auf Klänge und Rhythmen. Das lenkt dich von stressauslösenden Gedanken ab. Besonders hilfreich bei Tinnitus.
Du musst nicht stillsitzen, um zu meditieren. Wenn du gerne in Bewegung bist, kann Gehmeditation Stress reduzieren. Sie verbindet Bewegung mit Achtsamkeit.

Neben Meditation können auch Atemübungen (Quelle 5.) beim Stressabbau helfen. Diese Techniken könnten hilfreich sein:
Selye, H. (o.J.). Zitate über Stress. Goodreads. Link
Chrousos, G.P. (2019). Biological mediators of stress. In Stress and Disease (S. 37–56). Springer. Link
Van Praag, H.M. (2004). Kann Stress Depression verursachen? Progress in Neuro-Psychopharmacology and Biological Psychiatry, 28(5), 891–907. Link
Oman, D., Shapiro, S.L., Thoresen, C.E., Plante, T.G., & Flinders, T. (2008). Meditation senkt Stress: Studie unter Studenten. Journal of American College Health, 56(5), 569–578. Link
24High. (o.J.). Atemtechniken als natürliches Heilmittel. Link
Haftungsausschluss: Die Informationen in diesem Artikel dienen nur zu Informationszwecken und ersetzen keine medizinische Beratung. Konsultiere bei anhaltendem Stress immer einen Arzt oder Fachpersonal.